Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Vendée⸗Kriegs und die zügelloſen Genüſſe der Lon⸗ doner Höllen die üppigen Säfte, die ihr Geliebter haben mochte, verſchlungen; er war vor der Zeit gealtert.

In der That hatte an dem Tage, da der Mar⸗ quis von Souday die Wahrnehmung machte, daß ſeine Liebe zu Eva eine wenn nicht erloſchene, doch dem Erlöſchen nahe Flamme war, daß die Kunſt⸗ griffe oder die Küſſe der jungen Frau unmächtig waren, nicht ihn zu ſättigen, ſondern zu erwecken, die Gewohnheit ſolche Gewalt über ſeinen Geiſt erlangt, daß er, ſelbſt wenn er dem Verlangen, außerhalb Zerſtreuung zu ſuchen, nachgegeben hätte, weder Kraft noch Muth in ſich fand, eine Verbin⸗ dung zu löſen, in welcher ſeine Selbſtſucht die ein⸗ förmigen Vergnügungen eines Tags nach dem an⸗ dern zu treffen gewiß war.

Der ehemalige Lebemann, deſſen Vorfahren drei Jahrhunderte hindurch das Recht der hohen und niedern Gerichtsbarkeit in ihrer Grafſchaft gehabt hatten, der Ex⸗Brigand, der Adjutant und Ge⸗ noſſe des Brigand Charrette, trug ſo zwölf Jahre lang die traurige, armſelige, karge Exiſtenz eines beſcheidenen Unterbeamten oder noch beſcheidenern Handwerkers.

Der Himmel hatte lange ſich nicht entſchieden, dieſe ungeſetzliche Verbindung zu ſegnen, aber end⸗ lich wurden die Wünſche, welche Eva ſeit zwölf Jahren hegte, erhört: die arme Frau wurde ſchwan⸗ ger und gab zwei Zwillingsmädchen das Leben. Aber Eva genoß nur einige Stunden das Glück,