Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Eine Fregatte kreuzte in Sicht; es war eine engliſche Fregatte.

Für einige Louisd'or weiter führte der Fiſcher den Marquis bis zu der Fregatte.

Dort angekommen, war er gerettet.

Einige Tage ſpäter rief die Fregatte einen Drei⸗ maſter⸗Kauffahrer an, der auf den Kanal zuſteuerte.

Es war ein holländiſches Fahrzeug.

Der Marquis von Souday wünſchte an Bord deſſelben zu gehen; der engliſche Kapitän ließ ihn dahin führen.

Der holländiſche Dreimaſter ſetzte ihn zu Rotter⸗ dam an's Land.

Von Rotterdam begab ſich der Marquis nach Blankenburg, einer kleinen Stadt im Herzogthum Braunſchweig, welche von Ludwig XVIII. zu ſeinem Aufenthalt gewählt worden war.

Er hatte ſich de letzten Aufträge Charrettes zu entledigen..

Ludwig XVIII. ſaß an der Tafel; die Eßſtunde war eine feierliche Stunde für ihn.

Der Expage mußte warten, bis Seine Majeſtät dinirt hatte.

Nach dem Diner wurde er eingeführt.

Er erzählte die Ereigniſſe, die er unter ſeinen Augen ſich hatte abrollen ſehen, und hauptſächlich die letzte Kataſtrophe mit ſolcher Beredtſamkeit, daß Seine Majeſtät, die inzwiſchen für Eindrücke ziemlich unempfänglich war, ſo ſehr gerührt wurde, um ihm zu ſagen:

Genug, genug, Marquis; ja, der Chevalier de Charrette war ein braver Diener, wir danken ihm.

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