die Arme und wirft ſich, während Jean Oullier mit ſeinen zwei Flintenſchüſſen die zwei republikaniſchen Soldaten tödtet, welche demſelben am härteſten zuſetzen, mit ſeinem General und ſieben Mann, die ihm bleiben, in den Wald.
Fünfzig Schritte vom Saume deſſelben ſcheint Charrette ſeine Kraft wieder zu gewinnen.
„Souday,“ ſpricht er,„vernimm meine letzte Ordre.“
Der junge Mann macht Halt.
„Lege mich am Fuße dieſer Eiche nieder.“
Er zögerte zu gehorchen.
„Ich bin noch immer General,“ fuhr Charrette mit gebietender Stimme fort,„gehorche mir alſo.“
Der junge Mann gehorcht gezwungen und legt ſeinen General am Fuße der Eiche nieder.
„So. Jetzt,“ ſagte Charrette,„merke wohl auf. Der König, der mich zu ſeinem kommandirenden General gemacht hat, muß wiſſen, wie derſelbe ge⸗ ſtorben iſt. Kehre zu Sr. Majeſtät Ludwig XVIII. zurück und erzähle ihm, was Du geſehen haſt. Ich will es.“
Charrette ſprach mit ſolcher Feierlichkeit, daß es dem Marquis von Souday, den Charrette zum erſten Mal duzte, nicht in den Sinn kam, ungehorſam zu ſein.
Er ließ alſo ſeinen General am Fuße der Eiche nieder und lehnte ihn gegen den Stamm.
„Jetzt,“ fuhr Charrette fort,„haſt Du keine Minute zu verlieren; fliehe, da ſind die Blauen.“
Wirklich erſchienen die Republikaner am Saum des Waldes.
Sonday ergriff die Hand, welche Charrette ihm bot.


