Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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erſchoſſen werden müſſe, ohne Aſyl, vom Fieber verzehrt, ſterbend vor Hunger und Durſt, nicht wagend, auf den Pachthöfen, an denen er vorüber kam, etwas Brot oder Waſſer oder Stroh zu be⸗ gehren, hat er nur noch zweiunddreißig Mann bei ſich, zu welchen der Marquis von Souday und Jean Oullier gehören, als ihm den 17. März 1795 gemeldet wird, daß vier republikaniſche Colonnen gegen ihn im Anmarſch ſeien.

Gut, ſprach er,ſo muß man ſich alſo hier bis auf den Tod ſchlagen und ſein Leben theuer verkaufen.

Es war zu Prelinidre, im Kirchſpiel Saint Sulpice.

Aber mit ſeinen zweiunddreißig Mann begnügt ſich Charrette nicht, die Republikaner zu erwarten, er marſchirt ihnen entgegen; zu Guyonnidre ſtößt er auf General Valentin an der Spitze von zwei⸗ hundert Grenadieren und Jägern.

Charrette findet eine gute Stellung und ver⸗ ſchanzt ſich daſelbſt.

Hier hält er drei Stunden die Angriffe und das Feuer von zweihundert Republikanern aus.

Zwölf von ſeinen Leuten fallen um ihn her. Die Armee, welche vierundzwanzigtauſend Mann zählte, als der Graf von Artois auf Ile⸗Dieu war, beſteht jetzt nur noch aus zwanzig.

Dieſe zwanzig Mann halten ſich zu ihrem Ee⸗ neral und nicht einer denkt daran, zu fliehen.

Zuletzt faßt, um der Sache ein Ende zu machen, General Valentin eine Muskete und greift,