jagt, und dieß um ſo gerner gethan hatte, da Nie⸗ mand es beſſer verſtand das Lager des Wildſchweins zu umgehen, oder die Hunde anzufeuern, wenn das Thier umgangen war.
„He! Jean Oullier,“ rief er,„biſt Du es?“
„Ich ſelbſt leibhaftig, Ihnen zu dienen, Herr Marquis,“ antwortete der junge Bauer.
„Meiner Treu, Freund, das laſſe ich mir gern gefallen. Und Du biſt immer noch ein guter Jäger?“
„Ja, ja, Herr Marquis, nur jagen wir jetzt ein anderes Wild.“
„Hat nichts zu bedeuten; willſt Du, ſo jagen wir dieſes zuſammen, wie einſt das andere.“
„Mit Freuden, ja wohl, Herr Marquis,“ ant⸗ wortete Jean Oullier.
Und von dieſem Augenblick hielt ſich Jean Oul⸗ lier an den Marquis von Souday, wie der Mar⸗ quis von Souday an Charrette: das heißt, Jean Dullier war der Adjutant des Adjutanten vom kommandirenden General.
Neben ſeinen waidmänniſchen Talenten war Jean Oullier bei dieſem Lagerleben ein koſtbarer Menſch und zu Allem gut, und der Marquis von Souday hatte ſich mit Nichts zu beſchäftigen: in den ſchlimm⸗ ſten Tagen fehlte es dem Marquis nie an einem Stück Brot, einem Glas Waſſer und an einem Bund Stroh, was in der Vendée ein Luxus war, deſſen ſich ſelbſt der Obergeneral nicht immer zu erfreuen hatte.
Wir fühlen uns faſt verſucht, Charrette, und demnach unſerem jungen Helden bei einigen jener abenteuerlichen Expeditionen zu folgen, welche von


