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„Bis zum nächſten Dorfe,“ antwortete der Poſtillon durch die Fenſterlücke,„haben wir noch etwas über eine Stunde Wegs, wir jedoch werden unter drei Stunden nicht hinkommen; aber rechts dort drüben liegen die Ruinen eines Schloſſes, auf denen ſich ein unternehmen⸗ der Gaſtwirth niedergelaſſen hat, welcher von der gan⸗ zen Umgegend beſucht wird.“
„Iſt es weit hin?“
„In fünf Minuten können wir dort ſein.“
„Nun, dann in Gottes Namen rechts ab!“
Höchſt erfreut lenkte der Poſtillon die betrübten Pferde nach der angegebenen Richtung. Ein trefflicher Kiesweg führte durch eine Kaſtanienalle nach wenigen einſtockigen Gebäuden, die jenſeit eines mit Waſſer erfüllten Gra⸗ bens ſehr unvollkommen das von den Bauern verwüſtete Schloß repräſentirten.
Kaum waren die Reiſenden in die Gaſtſtube eingetre⸗ ten, als die Fenſterſcheiben plötzlich von den Strahlen der Sonne erhellt wurden; das dicke Gewölk hing noch über der Gegend, aber im Weſten erſchien der ganze Him⸗ mel wolkenlos.
Wir halten uns nicht damit auf, die Geſpräche wie⸗ derzugeben, welche zwiſchen einigen Landjunkern und den neuen Ankömmlingen über Wind und Wetter, über die


