Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 122—

hat Recht für Frankreich nur Böſes zu ahnen... Müſſen wir doch nicht in Frankreich leben! Auch meiner Vater⸗ ſtadt hoffe ich einige Dienſte leiſten zu können... Dies dachte Bernard, als es auf der Rednerbühne ſehr laut wurde. Einige Deputirte ſahen in dieſ

em furcht⸗ baren Ereigniß die Spuren eines im Dunkeln ſchleichen⸗ Complottes, Andre ſ

choben alles auf die Fahrläſſigkeit und Schwäche der Verwaltung. Buzot und Robes⸗ pierre erhoben ſich hitzig gegen die Erlaſſung eines Martialgeſetzes, das ihnen mehr gegen den Hunger als gegen Aufläufe gerichtet zu ſein ſchien.„Nicht die Menge iſt ſchuldig,“ ſagte Letzterer u. a.,„beſonders wenn es ihr an Brod fehlt. Umſonſt werden Sie zum Volke ſagen: Sei ruhig! Es kann nicht ruhig ſein, als bis es Sie ernſthaft damit beſchäftigt ſteht es zu er⸗ nähren oder zu rächen... Das zuſammengerottete Volk will Brod und Sie wollen ihm Soldaten geben? Man beklagt ſich daruͤber, daß die Soldaten nicht marſchiren mögen; ei, ſollen ſie ſich denn auf ein unglückliches

Volk werfen, deſſen Leiden ſie theilen? Nein, die ge⸗ heime Verſchwoöͤrung muß aufgedeckt und vernichtet wer⸗

den; man muß einen wahrhaft nationalen Gerichtshof errichten zur Beſtrafung der ge Verbrechen!“

gen die Nation begangenen