einigen Nachbarn beiſtanden. Da er dieſe böſen Zeichen bemerkte, erblaßte er und war eben in Begriff ſeiner jungen Frau wieder in's Haus zu folgen, als er von den wüthenden Weibern ergriffen und fortgeriſſen wurde.
„Ich verlange nach meinem Diſtriet geführt zu wer⸗ den!“ ſtammelte der Unglückliche.
Man ſchleppte ihn nach dem Grébeplatze, wo die verhängnißvolle Laterne winkte. Doch es kamen Natio⸗ nalgarden des Diſtriets dazu, welche ihn den Klauen der Weiber entriſſen und glücklich auf's Stadthaus brach⸗ ten. In dem frohen Bewußtſein zur Rettung eines Un⸗ ſchuldigen beigetragen zu haben, und die Beſprechung über die Reiſe nach Genf auf den Nachmittag verſchiebend, ging nun Bernard mit Charlotten und Aubry nach dem erzbiſchöflichen Palaſte zu, wohin ihn ſein Amt rief. Aber alles ſollte anders kommen, als unſre drei Freunde gehofft hatten.
Es war noch nicht ganz um 9 Uhr, als Frangois auf dem Stadthauſe eintraf. Hier waren erſt Guillot de Blancheville, der jüngere Demeuve und Garan de Coulon vorhanden. Sie ließen den Angeklagten und einen Theil des Volks eintreten und hörten mit Ruhe die Anklage wie die Vertheidigung. Einige Nachbarn des Bäckers bezeugten, daß er ſeit dem Beginn der Re⸗


