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ſteckt hat man das Brod! Wo das gelegen hat, wird wohl noch mehr liegen!“
„Drauf, drauf!“ ſchrie die irregeleitete hungrige Menge.„
„Seht zu was Ihr thut!“ rief Bernard den An⸗ dringenden zu und ſuchte ſie mit Gewalt aufzuhalten; „es iſt ja nur ein Brod entdeckt worden— kann doch der Bäcker mit ſeiner Familie auch nicht von der Luft leben!“
Aber der Haufe war durch die ewigen Gerüchte von „Verräthereien“ der Bäcker und noch mehr durch die hung⸗ rigen Magen zu aufgeregt, als daß er auf dieſe Vor⸗ ſtellung hätte hören ſollen; alles drängte unaufhaltſan nach der Thür; die beiden Schildwachen wurden auf die Seite geſtoßen und Bernard mit in's Haus gedrängt.
In einem Fenſter des gegenüberliegenden Hauſes ließ ſich ein Ausruf des Schreckens vernehmen und gleich dar⸗ auf drängte ſich Charlotte Vanner durch das Ge⸗ wühl nach dem Bäckerhauſe.
Unterdeſſen hatten die Eindringlinge die beiden andern Brode und ſechs Dutzend neubackne Semmeln gefunden, ſtürzten damit auf die Straße heraus und ſchrien wie beſeſſen. Selbſt Bernard wurde ſtutzig, als er dieſe Maſſe Gebäck ſah; doch erinnerte er ſich noch zu rech⸗
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