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Mittlerweile erſcholl eine Stimme durch das Glas⸗ fenſter über der Thüre. Sie gehörte dem Bäcker Fran⸗ gois, welcher ſagte:
„Wenn Sie es bewerkſtelligen können, meine Herren, daß bloß eine Perſon eintritt, ſo werde ich öffnen.“
„Ich verbürge mich,“ antwortete Bernard, gab der Schildwache einen Wink auf ihrer Hut zu ſein und zog die junge Frau, eine perſönliche Feindin des Bäckers, bei der Hand heran; die Thür öffnete ſich und die Frau ward in's Haus geſchoben. Sogleich hatte man die Thür wieder verſchloſſen. Das Geſchrei war jetzt zu einem bloßen Murren geworden, denn man hatte ſich entſchloſ⸗ ſen den Bericht der Geſandtin abzuwarten. Dieſe durch⸗ ſuchte in Begleitung des Bäckers Frangois alle Win⸗ kel des Hauſes und entdeckte zum Unglück drei Brode, welche nicht einmal der Beſitzer ſondern die Geſellen für ſich aufbewahrt hatten. Waͤhrend Bernard fortwäh⸗ rend zur Ruhe ermahnte, Charlotte und Aubry aber, welche von dem erwähnten Hauſe aus die ganze Scene überblicken konnten, ſich über den glücklichen Er⸗ folg der Bemühungen ihres Freundes unterhielten, kam die Frau mit einem Brode in der Hand aus dem Bäcker⸗ hauſe geſtürzt und ſchrie: „Da iſt Brod! Hab' ich's Euch nicht geſagt? Ver⸗


