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der Straße grüßen. Jede Ehe, als ein Sacrament, ward vom Geiſtlichen genehmigt oder verworfen, Contracte wurden nur unter der geiſtlichen Gerichtsbarkeit geſchloſ⸗ ſen, weil eidliche Verſprechungen dabei vorkämen oder vorkommen könnten; die Teſtamente mußten von der Geiſtlichkeit gemacht werden, weil ſie ohne Vermächt⸗ niß an die Kirche keine Gültigkeit hatten; ein Armer wurde nur aus Gnade und Barmherzigkeit in geweihter Erde, und zwar ohne Sang und Klang begraben, wo⸗ von wir noch vor ein paar Wochen ein ſo abſcheuliches Beiſpiel geſehen haben*); neugetaufte Kinder wurden auf dem Altar gebunden gehalten, bis die Pathen reiche Geſchenke für die Prieſter auspackten; um ſchweres Geld
*) Der Verfaſſer ſpielt hier jedenfalls auf das zu Ende des Septembers vollzogene Begräbniß des armen Wittwers Claude Perrot an(Kirchſpiel St. Jaeques la Boucherie), deſſen Nach⸗ barn zu einem Sarge zuſammengelegt und um ein unentgeld⸗ liches Begräbniß angehalten hatten. Dieſes ward verweigert. Da ergreiſt die Bevölkerung zornig den Sarg und trägt ihn nach der Kirche. Hier ward ſie aber vom wachhabenden Schwei⸗ zer barſch zurückgeſtoßen, welcher mit Mühe dem Tode entging. Jetzt fing man ein paar eben vorübergehende Prieſter ein, be⸗ kleidete ſie mit dem üblichen Ornat und zwang ſie zu den Be⸗ gräbnißfeierlichkeiten. Ganz Paris war darüber in Aufregung gekommen.
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