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fortwährenden Auswanderung des Adels eine gewiſſe dumpfe Aufregung herrſchte, wenn dieſe nach Orleans' „Vertreibung durch das Schloß und die Ariſtokratie“ bedenklich gewachſen war, ſo durften nur noch einige be⸗ ängſtigende Umſtände dazukommen und das unter den Kohlen glimmende Feuer mußte zum Ausbruch kommen. Hierher gehört nun zunächſt das Benehmen der Geiſtlich⸗ keit, als davon die Rede war, ſie zu Gunſten der Staats⸗ kaſſe ihrer Güter zu berauben und mit einem fixen Ge⸗ halt abzufinden.
Schon in der Morgenſitzung vom 10. October hatte Talleyrand, Biſchof, von Autun, ein Gemälde der gegenwärtigen Bedürfniſſe des Staats entworfen und zu ihrer Deckung nur die Einziehung der geiſtlichen Güter für genügend erklärt. Sein gut motivirter Antrag wurde von Thouret und Garat unterſtützt, von den meiſten Deputirten mit großem Beifall aufgenommen und der Druck deſſelben in 1200 Exemplaren beſchloſſen. Drei Tage ſpäter ward Mirabeau's Motion discutirt, welche ſo lautete:„Alle geiſtlichen Güter ſind Eigenthum der Nation, ohne daß der Cultus oder die Diener des Al⸗ tars darunter zu leiden brauchen; jeder Pfarrer muß außer freier Wohnung wenigſtens 1200 Livres jaͤhrliche Einkünfte haben.“ An den Verhandlungen hierüber nah⸗
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