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„Ich erfahre ſo eben, daß nach einer Unterredung zwiſchen dem Herzog von Orleans und Lafayette, die von der einen Seite ſehr gebieteriſch und von der andern ſehr reſignirt geweſen ſein ſoll, der Erſtere die Miſſion oder den Befehl genehmigt hat nach England ab⸗ zureiſen. Sogleich ſchwebten mir die Folgen eines ſolchen Schrittes vor. Die Freunde der Freiheit zu beunruhigen, die Urſachen der Revolution zu verdächtigen, den Unzu⸗ friedenen einen neuen Vorwand zu leihen, den König immer mehr zu iſoliren, nach innen und außen neuen Samen des Mißtrauens auszuſtreuen: das ſind die Wir⸗ kungen einer ſo übereilten Abreiſe, welche dieſe Verur⸗ theilung ohne Anklage hervorbringen mußte. Vorzüglich beſeitigte ſie einen Nebenbuhler des Mannes, welchem der Gang der Ereigniſſe eine neue Dictatur gegeben hat, welcher im Schoße der Freiheit über eine thätigere Po⸗ lizei zu verfügen hat, als ſie zur Zeit der alten Re⸗ gierungsform war, welcher den Herzog von Orleans ohne Anklage zur Abreiſe nöthigte, ſtatt ihn, wenn er ſchuldig war, richten und verurtheilen zu laſſen, und wel⸗ cher eben dadurch die Unverletzlichkeit der Volksrepräſen⸗ tanten verhöhnt hat. Ich ſagte ſogleich zu Herrn Biron, einem achtenswerthen Manne: Der Herzog von Orle⸗
ans iſt im Begriff ohne Urtel den Poſten zu verlaſſen,


