Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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wohl fähig geweſen waren in einer hochherzigen Auf⸗ wallung große Aufopferungen zu machen, ſich aber für tödtlich verwundet hielten, als man ihnen Bänder und Titel raubte. Aus dieſem der eiteln Größe eignen Feſt⸗ halten an augenfälligen Aeußerlichkeiten läßt ſich der Schrecken erklären, welcher nach dieſen Verhandlungen in den Tuillerien herrſchte, ein Schrecken, welcher ohne Schaden hätte vorübergehen mögen, wenn die Königin im Stande geweſen wäre ihren Unmuth zu verbergen. Aber es wurde etwas davon laut, ja es ging die Rede, der König wolle auf Antrieb ſeiner Gemahlin gegen das angeführte Decret proteſtiren, und dies reichte hin die Beſorgniſſe der Wohlgeſinnten in Bezug auf die Ver⸗ blendung des Hofs zu rechtfertigen.

Eine andre höchſt bedauerliche Erſcheinung war die mit jedem Straßenauflauf und jedem neuen Decret der Nationalverſammlung noch zunehmende Emigration. Was wollen die Adlichen und der Klerus, was wollen Glieder der königlichen Familie im Auslande? Entfliehen ſte, weil ſie ſich böſer Thaten, volksfeindlicher Geſinnungen bewußt ſind, oder wollen ſie die gleichgeſinnten Gro⸗ ßen des Auslandes und die durch Frankreichs Reformen in ihrer eignen abſoluten Macht bedrohten Potentaten Europa's zur Hulfe rufen? So fragte man ſich nicht