Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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macht und nichts vermag, gehören nur dem Kanzleiſtyl des Despotismus an. Aber die Worte„von Gottes Gnaden“ ſind eine der Religion dargebrachte Huldigung; wenn je⸗ mand von Gottes Gnaden König iſt, ſo iſt das Volk von Gottes Gnaden Souverän.“

Nachdem nun Fréteau abermals und dann auch der Biſchof von Aix(Boisgelin) faſt in Mirabea u's Sinne geſprochen hatten, brachte Robespierre ein Amendement vor, das man gar nicht anhören wollte; wenn er zu leſen begann, entſtand Geräuſch; wenn es ſtill war, las er nicht. Endlich brachte er für den Ein⸗ gang der bekannt zu machenden Geſetze noch folgende Faſſung heraus:

„Ludwig, von Gottes Gnaden und durch den Willen der Nation König der Franzoſen; allen Bürgern des franzö⸗ ſiſchen Reichs: Volk, dieſes iſt das von Euern Reprä⸗ ſentanten gemachte Geſetz, welchem ich mein königliches Siegel beigedrückt habe...“

Weiter ließ man den Abgeordneten von Arras nicht ſprechen; denn ſo lange der gewaltige Mirabeau lebte, fanden Maximilian Robespierre'’s Anklagen gegen das Benehmen des Hofs und ſeine Anträge auf Beſchränkung der königlichen Gewalt nur wenig Anklang, wie ſehr er auch bei Gelegenheit des königlichen Wortes: