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Throne ſtrebe, ſo mußte Charlotte die Aeußerung Marien Antoinettens für einen Ausfall halten, der nicht gut eine Erwiderung geſtattete. Sie befeſtigte ſich in der Ueberzeugung, daß die Königin unaufhaltſam ihrem Unglück entgegengehe, und brachte nur Folgendes heraus:
„Wenn ich hätte ahnen können, daß mein Eifer Ih⸗ nen zu dienen ungnädig aufgenommen wurde...“
„Im Gegentheil,“ fiel ihr Marie Antoinette in's Wort,„ich werde Sie ſogar wieder rufen laſſen, ſobald ich weitere Belehrungen oder Aufklärungen bedarf.“
Es iſt klar, daß Charlotte ohne Aufdringlichkeit nicht weiter ſprechen durfte, obwohl ſie gern den König in Bezug auf die Uneinigkeit der Nationalverſammlung aus dem Irrthum geriſſen hätte. Während ſie ihre Ver⸗ beugung machte, hatte ſich dieſer ſchon an das Fenſter geſtellt. Sie verließ die Tuilerien mit dem Seufzer:
„Wie ſchwerverſtändlich iſt doch den Großen der Erde die einfache Sprache der Wahrheit!... Man muß dem guten König bei Gelegenheit wider ſeinen Willen dienen!“
Charlotte Vanner wußte nicht, daß einer der eifrigſten Freiheitshelden, der edle Lafahette, bald daſ⸗ ſelbe Wort ausſprechen ſollte.


