Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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ſter empor, denn wenn ſie auch nicht glauben konnte, daß dieſes ſchlichte Mädchendie Pflicht der Dankbar⸗ keit, wovon gleich nach ihrem Eintreten die Rede ge⸗ weſen war, in dieſer. Verbindung gefliſſentlich wiederholt hätte, ſo war doch eine ſolche Anmaßung, der königli⸗ chen Familie nützlich ſein zu wollen, nicht ungeſtraft mit anzuhören. Marie Antoinette hatte ſchon ein Wort auf der Zunge, welches die kecke Sprecherin nie⸗ derſchmettern und ſchimpflich entfernen ſollte, aber das Geſicht St. Prieſt's ſchien um Schonung zu bitten und die Königin erſparte ihren Ausfall noch einen Augenblick. Charlotte fuhr ungeſäumt fort:

Als mir der Herr von St. Prieſt ankündigte, daß ich dieſes Glück haben ſollte, nahm ich mir vor, den vielleicht nie wiederkehrenden Augenblick zu benutzen, um Ihnen zu ſagen, was auch der beſte Wille hochgeſtellter Perſonen nicht zu durchſchauen vermag...

Jetzt rümpfte auch St. Prieſt die Naſe und die Königin lachte. Was den König betrifft, ſo ſah er das Mädchen mit einem ganz andern Blicke an als am 6. October.

Gerade weil ich mit dem Deputirten, welchen Ew. Majeſtät namentlich anzuführen geruhten, genauer bekannt bin, d. h. weil ich ſeine Anſichten über die Ereigniſſe