ſich nicht mit in die Hauptſtadt überſtedeln wollen, keine Päſſe zur Reiſe in ihre Heimath zu geben, und es iſt zu hoffen, daß ſich durch dieſen Umſtand die Verſamm⸗ lung auflöſ't, denn Sie können wohl glauben, daß ich ſonſt dem Präſidenten nicht zur ſchleunigen Ueberſtedelung gerathen hätte; ferner bekämpft Mirabeau alles was vorgebracht wird, weil es ihm Bedürfniß iſt ſeine Beredt⸗ ſamkeit zu zeigen...“
„Wenn man dem Gerücht glauben kann,“ fiel die Königin ein, ſich an Charlotten wendend,„ſo kennen Sie Mirabeau genauer als man dies demnach von der
Verſammlung vorausſetzen darf. Was ſagen Sie von
ihm?“
Die arme Vanner, ſchon durch ihre überaus fatale Lage beklommen, ward es noch mehr durch den abſcheu⸗ lichen Doppelſinn, welchen die Königin offenbar in ihre Rede hatte legen wollen. Gleichwohl ermannte ſie ſich bald und ſagte zwar erröthend, aber doch mit feſter Stimme und großer Würde:
„Ew. Majeſtät haben mich durch die Gnade, mich in Ihre Gemächer zu entbieten, zu einer Dankbarkeit ver⸗ pflichtet, die mich anſpornt Ihnen, wenn es mir irgend möglich iſt, nützlich zu werden...“
Die Königin warf verletzt den Kopf nach dem Mini⸗
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