Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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wolle, weil es Eigenthum, Sicherheit und Freiheit for⸗ dere, daß aber die von ihm ſogenannte Ariſtokratie einen unumſchränkten Monarchen wolle, weil ihr Stolz Menſchen zu beherrſchen und Völker auszuſaugen begehre; daß es den Fürſten liebe und nur die Thrannei haſſe, daß aber die Ariſtokratie den König verachte und nur den Despo⸗ tismus liebe; daß ſich Ew. Majeſtäten nicht durch die Thränen der Ariſtokraten täuſchen laſſen möchten, denn ſie weinten nur über die Beſchränkung der königlichen Machtvollkommenheit und das angebliche Wanken des Thrones, weil ſte die Quelle ihrer alten Räubereien vertrocknen ſähen...

Rechnet das ſcharfſinnige Volk nicht etwa auch die Erbſchaft unter die ariſtokratiſchen Räubereien?

Ach, Ew. Majeſtät, hätte ich doch in dieſem großen Augenblicke Engelszungen, um Ihnen glaublich zu machen, daß die Nation bisher nicht ganz ohne Grund über ari⸗ ſtokratiſche Bedrückungen geklagt hat, wovon Beiſpiele vorliegen...

Ich werde mir die Journale bringen laſſen! Indeſſen

verſichere ich Sie meiner Gnade.

Bei dieſen Worten erhob ſich Marie Antoinette und Charlotte Vanner wollte ſich eben entfernen, als die Frau von Thibaut eintrat und die Ankunft

1789. III. 6