Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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namentlich den Journaliſten, nicht als Feindin zu erſchei⸗ nen? fragte Marie Antoinetre mit einem Anflug von boshaftem Spott.

Ich bitte Ew. Majeſtät tauſendmal um Verzeihung, ſprach Charlotte ſchnell,wenn ich mich nicht ſo aus⸗ gedrückt habe wie es Ihren Beifall findet. Es iſt das zweite Mal, daß mir das Glück zu Theil wird in der Nähe der Majeſtät zu ſein. Ich wollte nur die Gnade, womit Sie mich beehrten mich anzuhören, dazu benutzen, Ihnen aus herzlicher Anhänglichkeit an Sie und Ihr hohes Haus gerade und offen mitzutheilen, was das Volk von denen denkt, welche früher in dieſen Gemächern mit ihrem Rathe gehört wurden...

Ich bin begierig. Doch bitte ich im voraus, das Volk nicht mit Leuten wie Desmoulins, Marat, Mirabeau und Robespierre zu verwechſeln.

Seit meiner Ankunft in Frankreich...

Sie ſind keine Franzöſin?

Eine Genferin, Ew. Majeſtät; ich kam vor einem halben Jahre als Geſellſchafterin des Fräuleins Hen⸗ riette de Launoy nach Paris...

Sie ſind alſo daſſelbe Mädchen, welches man bald Vanner bald Bourdin nannte...

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