Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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ſundheit auf die Nation, alles das iſt ſehr übel ausgelegt worden...“

„Ah, ah!“ ſagte Marie Antoinette zornig,„wir ſollen eine Nation leben laſſen, die nur darauf denkt uns entbehrlich zu machen! O Herr von Eſtaing, Sie ſind ein Unverſchämter!“.

Madame Hogué war in Verlegenheit, weil ſie nicht wußte, ob ſie fortfahren ſollte zu leſen oder nicht. Die Königin merkte es und ſagte mit zitternder Stimme:

„Leſen Sie, gute Hogus; wer ſich von einem La⸗ fayhette berühren laſſen mußte, kann auch die Imperti⸗ nenz eines d'Eſtaing hören.“

Die Kammerfrau fuhr fort:

„Ach, wäre der König nicht auf der Jagd geweſen oder hätte ich ihn wenigſtens nach ſeiner Rückkehr ſpre⸗ chen können, nachdem ich in Erfahrung gebracht hatte, daß man nicht auf das Wohl der Nation trinken wollte...“

„Schön!“

„Vieles Unheil wäre nicht geſchehen!... Aber ſelbſt aus dem geſchehenen Unglück kann Heil entſpringen, denn Sie ſind nun mitten unter Ihrem Volke in der Haupt⸗

ſtadt, von dem Sie angebetet worden, wenn Sie ver⸗ geſſen, was Ihnen widerfahren iſt, wenn Sie ſich nur daran erinnern, daß man auch in Verſailles gerufen hat: