Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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hätten verbreitet werden können, und das feierliche Ver⸗ ſprechen ablegt, nach Vollendung des Conſtitutionswerkes die Provinzen ſelbſt zu bereiſen, um ihre eigenthümlichen Verhältniſſe und Bedürfniſſe noch genauer kennen zu lernen.“

Charlotte Vanner, ſehr erfreut über das Be⸗ nehmen ihres Otto, warf ihm einen dankbaren Blick zu, als wollte ſite ſagen:„Ich ſehe es, zwei Herzen und ein Schlag!“ Da das Geſpräch für niemanden unter den Anweſenden ohne Intereſſe ſein konnte, ſo that es ihr leid die Geſellſchaft verlaſſen zu müſſen, denn ſie hatte leider verſprochen um 5 Uhr bei Henriette de Launoy und Madame Dubord zu ſein, welche dies⸗ mal ernſtlich nach dem ſüdlichen Frankreich in ein Bad reiſen wollten. Die arme Henriette, faſt nur noch ein Kind, war durch die erlebten Schreckniſſe heftig angegrif⸗ fen worden und konnte ſich auch nicht in einer Gegend gefallen, wo ſie durch ſo verſchiedene Dinge und Perſo⸗ nen an das grauenvolle Ende und das hart geſchmähte Walten ihres Vaters erinnert wurde. Nur wegen Regu⸗ lirung ihrer Außenſtände hatte ſie ſich mit der Dubord noch ſo lange in Paris und Verſailles aufgehalten. Charlotte wollte von ihr Abſchied nehmen. Da ſie Bernard’s Blick auf ſich gerichtet ſah, ſo erhob ſie