Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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iſer ho⸗

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„Sahen Sie mich denn ſchon?“ „Wie ſollte ich nicht? Habe ich doch mit Hülfe des

wackern Georget mehr als vierzig Schüſſe mit einer

Kanone auf die Zwingburg gethan und die ſieben Be⸗ freiten zum Herzog von Orleans begleitet...“

„Wo ſind Ihre ehemaligen Unglücksgenoſſen, Herr von Solages?“ fragte ein andrer Tiſchgaſt.

„Sämmtlich gut untergebracht, ſelbſt den unglücklichen Engländer nicht ausgenommen, welcher ſich noch nicht auf die wirkliche Welt hat beſinnen können... Ach, ich wundre mich darüber gar nicht.“

„Bald, meine Herren,“ nahm ein junger Mann das Wort, welchen Viele von der Geſellſchaft bereits als den Archivar der Nationalverſammlung kannten,„bald wird jede willkührliche Einkerkerung in Frankreich unmöglich ſein. Ich habe einer Verhandlung im Ständeſaale beige⸗ wohnt, welche dies hoffen laͤßt.“

„Nun?“ fragten mehrere Stimmen zugleich.

„Der Herr von Caſtellane erhob ſich in der vori⸗ gen Abendſitzung mit den Worten: Noch ſeufzen Un⸗ glückliche in den Gefängniſſen, welche durch eine will⸗ kührliche Gewalt eingekerkert und nicht verhört worden ſind. Alle ihre Seufzer ſind ebenſo viele Vorwürfe für uns, jede ihrer Thränen legt ein anklagendes Zeugniß