Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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die Räubereien und ariſtokratiſchen Verſchwörungen, alles dies erſchien als etwas Vorübergehendes und mit der dauernden Wohlthat einer beſſern Ordnung der Dinge gar nicht zu Vergleichendes. Einige Gäſte hatten ſo eben von den patriotiſchen Gaben geſprochen, welche Wohl⸗

habende und ſelbſt weniger Bemittelte Tag für Tag in der Nationalverſammlung niederlegten, als ein dreißig⸗ jähriger Mann von blühender Geſichtsfarbe das Wort nahm:

„Nun, in der That, wenn ich noch vor einem Vier⸗ teljahre einen ſolchen Traum gehabt hätte, ich würde ge⸗ glaubt haben, durch das lange Leben in einem engen Kerker hätte mein Verſtand gelitten...“

„In einem Kerker?“ fragte der Weinhändler Cholat, ſein Glas wieder wegſetzend, das er eben nach dem Munde führen wollte.

„Allerdings, und zwar in einem ziemlich feſten, näm⸗ lich in der Baſtille.“

„Was, Sie ſind...“

„Solages.“

„Ach, mein Herr, dann ſtoßen Sie an!“

Es geſchah und alle Tiſchgäſte ließen ihre Gläſer klingen. Nachdem es wieder ruhiger war, fuhr Cho⸗ lat fort:

„Ich hätte Sie nicht wieder erkannt...“

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