Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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ſeiner Meinungen verfolgt, mit der Strafe wie für ein J

Capitalverbrechen bedroht iſt... b n

Aber, fiel ihm der Vicomte Mirabeau, des gro⸗ d

ßen Redners ariſtokratiſcher Bruder in's Wort,nicht 4

wegen ſeiner Meinungen hat man den Herrn von Virieu f 2

hängen wollen, ſondern wegen ſeines Geſichts! T

Demnach, ſagte ſein Bruder, der Graf,will man J

ein Decret, welches die Geſichter nach Gefallen verän⸗ 3

dern kann!... Welcher Deputirte etwas Andres begehrt fe

als Sicherheit vor gerichtlicher Verfolgung, der verlangt n

etwas Unmögliches! Oder glaubt man in der That, daß ſe

die Brigands im Walde von Rambouillet, von denen de

einige ertappt und ihrer Strafe gewärtig ſind, weniger di

über einen Wagen hergefallen wären, wenn ſtatt unſers ð

Archivars ein paar Deputirte darin geſeſſen hätten? Ich de

ſchlage die Tagesordnung vor. V ne

Während dieſer Antrag des Grafen Mirabeau an⸗ ke genommen wurde, brachte man eine Vertheidigung gegen E eine Anklage deſſelben in die Verſammlung. Er hatte mi

7 nämlich erzählt, daß der Miniſter St. Prieſt die Schuld we des Brodmangels auf die 1200 Könige geſchoben habe, un

welche jetzt ſtatt des einen regierten. Dieſer Vertheidi⸗ V gungsbrief des Herrn von St. Prieſt ward vorgeleſen G und enthielt u. a. folgende Sätze:Dem Vernehmen nach