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verlangte, daß die Mitglieder der Nationalverſammlung ein gewiſſes Zeichen trügen, um jedermann als Depu⸗ tirte kenntlich zu ſein.
Noch ſchlimmer war eine Thatſache, welche der Che⸗ valier Cocherel vorbrachte. Als er nämlich am Dienſt⸗ tage Sr. Majeſtät den König nach Paris begleitete, fuhr er mit dem Marquis von Gouy⸗ d'Arcy. Der Wagen wurde von Brigands angehalten, welche den Deputirten Cocherel fragten, ob ſein Reiſegefährte nicht Virieu ſei. Da er dies verneinte, ſo riefen die Kerle:„Dann müſſen wir weiter ſuchen! Sterben muß er! Wir haben noch Mehrere auf unſrer Liſte!“ Schließlich beantragte auch Cocherel, man möge für die Sicherheit der Na⸗ tionalrepräſentanten geeignete Maßregeln treffen.
Nach dieſen Reden ſprach Malouet:„Wer möchte die Gefahren verkennen, worin die Mitglieder der Natio⸗ nalverſammlung ſchweben! Auch ich bin von Brigands oder ähnlichen Subjecten geſchimpft, bedroht und ver⸗ folgt worden. Das Volk wird durch Pasquille auf die Repräſentanten irre geleitet und immerwährend zu Auf⸗ ſtänden getrieben. Man muß Geſetze gegen die Zügello⸗ ſigkeit der Zeitungen und gegen die Aufläufe des Volkes geben! Bald werden dann die Räuber verſchwunden ſein.“ Nachdem Barnave eine Disceuſſton über Preßbe⸗
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