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der Zug ging weiter. Es begegneten uns verſchiedene Couriere, von denen einer, welcher angehalten werden ſollte, ſeine Brieftaſche in den Fluß ſchleuderte. Den des Herzogs von Orleans, welcher von Paſſy nach Verſailles wollte, ließ man ungehindert ſeines Weges ziehen... In der Nationalverſammlung wurden wir ſehr freundlich aufgenommen und mußten uns niederlaſſen⸗ während Maillard das Begehren der Hauptſtadt vor⸗ trug... Als die königliche Familie auf dem Balcon erſchien, wurden ſehr heftige Verwünſchungen gegen die Königin laut, bis Lafahette vortrat und ſprach:„Die Königin iſt ſehr bekümmert über das, was ſie hören muß; man hat ſie getäuſcht; ſie verſpricht das Volk zu lieben und ihm anzuhangen wie Jeſus Chriſtus ſeiner Kirche.“ Zum Zeichen ihrer Zuſtimmung erhob Marie Antoi⸗ nette zweimal die Hand, während ihr Thränen aus den Augen rannen. Da hörte man auch neben dem Rufe: Es lebe der König! Es lebe die Nation! den andern: Es lebe die Königin!... Gleich mir iſt eine große Menge meiner Freundinnen zum Zuge nach Verſailles gezwungen und zum Theil ſehr gut bezahlt worden.“ Duval de Nampty, Hauptmann im Regiment Flandern, ſagt aus, er habe am Morgen des 6. Octobers das Volk wiederholt rufen hören:„Es lebe der König


