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ſprach eben über die Entlaſſung des volksfreundlichen Necker, als die Deputation vom Stadthauſe ankam. Der Vorſchlag fand freudige Annahme, weil bei der Exiſtenz einer Bürgermiliz auch kein Schein für die Bei⸗ behaltung der fremden Truppen mehr übrig blieb. Nichtsdeſtoweniger vermehrten ſich die fremden Trup⸗ pen noch immer. Berthier leitete ſie von der Militär⸗ ſchule aus. Offenbar ſollte die Nationalverſammlung eingeſchüchtert, jeder Keim der Freiheit in der Geburt erſtickt werden. Es kam in Paris zu Reibungen zwiſchen den Bürgern und dem Militär, man ſchoß im Tuilerien⸗ garten auf ruhige Spaziergänger. Die Wähler betrieben die Volksbewaffnung und die franzöſiſchen Garden ſchlu⸗ 4 gen ſich auf ihre Seite. Die Brigands der Umgegend kamen in die Stadt, verbrannten Barriôren und befreiten Gefangene. Fleſſeles und de Launoy taäuſchten das Volk. So ward der Fall der Baſtille herbeigeführt. Deputationen der Wähler, welche der Nationalver⸗ ſammlung Nachrichten überbringen wollten, wurden bei Séve von Beſenval mehrere Stunden aufgehalten, weil ſte einen königlichen Befehl vorzeigen müßten, wenn ſie 4 von der Stadt Paris Reclamationen an die General⸗ ſtaaten bringen wollten. Die Folge dieſer Ereigniſſe war, daß die verrätheriſchen Miniſter ſammt und ſonders ent⸗


