Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

+

3

lier, Serpent und Lenoir, welcher Letztere ſogar ſeine Stricke im Stiche gelaſſen hatte.

Trotz aller Mühe, welche ſich die Suchenden gaben, gelang es ihnen doch nicht, der Entſprungenen habhaft zu werden.

Bernard's Wunde war verbunden und zeigte ſich nicht ſehr gefährlich, wenn auch äußerſt ſchmerzhaft.

Der Pferde hatte man ſich bemächtigt und ſpannte ſie mit Hülfe von Lenoir's Stricken wieder vor den Wagen, worin ſich auch noch die 2000 Franes befanden, denn die Räuber hatten keine Zeit gehabt den Kutſch⸗ kaſten zu plündern. Nachdem ſich unſre drei Bekannten, und namentlich der zähneklappernde Aubry, aus den Flaſchen der Landleute ein wenig geſtärkt und einen von ihnen als Wagenlenker angenommen hatten, ſchieden ſie von dieſen braven Leuten unter den herzlichſten Dank⸗ ſagungen und dem innigſten Bedauern, daß mehrexe, ihrer Gefährten ſo grauſam verwundet und verſtümmelt wor⸗ den waren.

Gegen Mitternacht waren Bernard, Charlotte Vanner und Aubry wieder im goldnen Stern zu Ver⸗ ſailles und fanden die Pflege, deren ſie ſo ſehr bedurften.