Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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den Charlotten auf einem Stamme ſitzen, denn ſie war eben erſt von einer Ohnmacht wieder zu ſich gekommen. Wie ſich ſpäter auswies, war ſie nach der Beſeitigung des Sterngukers von Serpent und Hochequeue in Empfang genommen und fortgeriſſen worden, die ſich aber vor den dieſe Richtung durchſchneidenden Bauern eiligſt geflüchtet und das Mädchen halb todt liegen ge⸗ laſſen hatten. Auf das Rufen der Landleute kamen jetzt auch Bernard und Aubry herbei.

O meine Theure, ſagte Bernard mit erſchöpfter Stimme,biſt Du mir auch unverletzt?

Ich bin's, antwortete Charlotte, ihm die Hand reichend und ſich mühſam erhebend. Zugleich aber be⸗ merkte ſie beim Mondſcheine Blut an den Händen ihres Geliebten und rief entſetzt:Herr mein Gott, Du biſt verwundet!

Eine Streifwunde im linken Arme, das iſt alles! ... Ach, Du lebſt mir und alles iſt gut!

Ich bin ſehr erfreut Sie noch am Leben zu finden, meine Theuren, ſprach der durchnäßte Aubry vor Kälte zitternd;das Leben iſt doch eine ſchöne Sache! Mich hat man keiner Wunde gewürdigt, aber ich habe wieder eine Bekanntſchaft mit einem Canale gemacht... Ihr guten Leute, wendete er ſich jetzt an die Bauern,die