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Wagen gezogen, ohne daß ſie ſich weiter hätten verthei⸗ digen können.
Le Cog hatte den armen Aubry angepackt und trug ihn nach dem Gebüſch, während Hochequeue lang⸗ ſam hinter ihm her ging, ſich beſtändig nach dem Wagen umſehend, weil er dachte, ſeine Gegenwart möchte hier am Ende nöthiger ſein als bei der Transportation des Zwerges. Plötzlich aber ſtieß Le Coc einen durchdrin⸗ genden Schrei aus, ſo daß Hochequeue mit ein paar Sätzen neben ihm ſtand.
„Nun, ich glaube gar, Du kannſt ihn nicht Herr werden!“ rief er ſeinem Spießgeſellen zu.
„Nicht Herr werden! Donnerwetter!“ ſchrie Le Coq; „die Kröte hat mich gebiſſen, daß mir das Blut über das Geſicht rinnt! Ich kann nicht mehr ſehen!“
„Gieb das Bürſchchen her!“ ſagte Hochequeue, faßte den Kleinen und ſchleuderte ihn mit ungeheurer Kraft in den nahen Canal.
„Dies iſt nun ſchon das zweite unfreiwillige Bad, welches ich in einem Canal nehme,“ ſagte Aubry, nach dem jenſeitigen Ufer watend. Als er drüben angekommen war, erhob er ſeine Stimme:
„Diebe! Mörder! Herbei, die Ihr es hört! Diebe! Moͤrder!“ 3
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