Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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Ich danke dem Himmel dafür. Ach, meine Freun⸗ din, in welchen unruhigen Zeiten biſt Du nach Frankreich gekommen!...

O, wer mir das hätte ſagen ſollen..

Und doch, unterbrach Bernard,doch haben die Ereigniſſe, wie gräßlich ſie auch ſein mochten, unſre Zu⸗ kunft geſtchert...

Bernard war im Begriff ſeiner Geliebten zu ſagen, daß einer Vermählung nichts mehr im Wege ſtehe; allein da noch nie zwiſchen ihnen davon die Rede geweſen war, ſo verſagte ihm die Sprache.

Es ſteht fuͤr uns alles beſſer als vor einem halben Jahre, brachte er noch heraus.

Ah, ſagte Charlotte lächelnd,Du meinſt Deine Anſtellung als Officier und mein Verhältniß zu Thé⸗ roigne de Méricourt...

Ja, erwiederte Bernard,Deine Gönnerin hat für Dich ſchon viel gethan und wird noch mehr fuͤr Dich thun; ich aber bin durch Mirabeau's Vermittelung bereits zum Archivar der Nationalverſammlung ernannt. Dieſes Amt... ach, meine Charlotte, wenn wir uns doch nie wieder verlaſſen müßten!... 4

Wie ſehr wünſchte ich das! erwiederte das junge Mädchen in herzlichem Tone.

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