Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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Dieſe gute Nachricht bringt Le Cointre der Na⸗ tionalgarde und begiebt ſich gleich darauf zum Regiment Flandern. Die Officiere deſſelben umgeben ihn ſogleich und verſichern, daß es ihnen nie in den Sinn gekommen ſei den Bürgern ein Leid zuzufügen. Daſſelbe ſchwören einmüthig die Soldaten des Regiments und liefern der Nationalgarde, der es an Munition gebrach, zum Zeichen des guten Einverſtändniſſes eine Menge Patronen aus. Hier offenbarten ſich zum Theil die Bemühungen der thätigen Théroigne.

Jetzt begiebt ſich Le Cointre zu einem Trupp von bewaffneten Männern aus Paris, welche vor dem Saal der Nationalverſammlung Poſto gefaßt hatten. Er ver⸗ ſchafft ſich Gehör und ruft mit lauter Stimme:Ihre Brüder von Verſailles, welche ſich wundern Sie in einem ſolchen Aufzuge zu ſehen, ſchicken mich an Sie ab, um ſich erkundigen zu laſſen, was Sie wünſchen, welche Ur⸗ ſache Sie herführt. Ein allgemeines Geſchrei antwor⸗ tete ihm:Brod wollen wir! Wir wollen Brod! Wir wollen Ihre augenblicklichen Bedürfniſſe gern be⸗ friedigen, begann Le Cointre auf's neue;allein wir müſſen Sie bitten nicht bewaffnet in die Stadt zu kom men: wenn ein Unglück geſchaͤhe, ſo würde das die Ruhe des Königs ſtören, die uns heilig ſein muß. Schwören