Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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168 rot,ſie iſt's! Es iſt die Tochter der Baſtille! Es iſt die Schweizerbraut! Laßt ſie gehen!

Unterdeſſen waren noch mehrere Gardes du Corps und Nationalgardiſten in den Kreis eingedrungen. Einig⸗ Weiber murrten noch, andre klatſchten Beifall mit ihren naſſen Händen, noch andre riefen:Es lebe die Tochter der Baſtille, die Schweizerbraut!

Endlich hatte ſich auch Théroigne Bahn gemacht und winkte mit der Hand, um eine Anrede zu halten. Aber die gegenwaͤrtige Verſammlung, gehemmt in ihrem blutigen Vorhaben und durchnäßt bis auf die Haut, war nicht geſtimmt ihr zuzuhören. Doch gelang es den ge⸗ nannten Männern, die fünf Frauen während der Zeit durch eine entſtandne Lücke durchzuführen.

Bernard und Charlotte gingen nach dem gold⸗ nen Sterne zu, wo Erſterer auf Mirabeaus Einla⸗ dung ſeine Wohnung genommen hatte. Unterwegs erhielt Bernard von hinten einen ſanften Schlag auf die Schulter. Es war als ob dieſer Schlag von unten her⸗ auf geführt wurde. Er rührte vom getreuen Aubry her, welcher eben aus dem Schloſſe kam. Dieſe drei Perſonen hatten einander gar vielerlei zu erzählen, was der Leſer bereits weiß und mit deſſen Wiederholung wir uns nicht beſchaͤftigen können, weil die Ereigniſſe des