waffneten Bürgern zu;„mit Beifallsgeſchrei wird hier nichts geſchafft! Wenn die Nation beleidigt iſt, kann nur von Waffen die Rede ſein. Zu den Waffen, Bür⸗ ger! Erbittet Euch mit uns Befehle von unſern Anfüh⸗ rern!“ Alles läuft nun nach Waffen und ein allgemeines Geſchrei verlangt nach den Dreihundert, die den bewaff⸗ neten Maſſen Befehl ertheilen ſollen. Bald iſt das Volk auf dem Gréve⸗Platze durch bewaffnete Legionen erſetzt. Man fragt, wer bei dieſer Unordnung Generalcom⸗ mandant der Nationalgarde war? Lafahette be⸗ fand ſich auf dem Polizeibüreau, wo er Depeſchen an die Nationalverſammlung und an den König dictirte, um ihnen von dieſer neuerlichen Inſurrection Nachricht zu geben. Zu ihm kommt jetzt eine Deputation von Gre⸗ nadieren, von denen einer das Wort nimmt und ſagt: „Mein General, wir ſind Abgeordnete der ſechs Gre⸗ nadiercompagnien. Wir halten Sie nicht für einen Ver⸗ räther, glauben aber daß die Regierung Sie hintergeht. Das muß aufhören. Wir können unſre Bajonette nicht gegen Frauen richten, die um Brod bitten. Der Lebens⸗ mittel⸗Ausſchuß will oder kann ſeine Pflicht nicht thun; in beiden Fällen muß er durch einen andern erſetzt wer⸗ den. Das Volk iſt unglücklich und die Quelle des Un⸗ glücks liegt in Verſailles. Man muß den König nach
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