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Bei dieſen Worten legte Maillard ſeinen Carabiner
und ſein Seitengewehr ab und ritt langſam vor, um die Niederlegung der Waffen zu beaufſichtigen und ſich an die Spitze des Zugs zu ſtellen. Er hatte ſich ein ſolches Anſehen erworben, daß man ihm wirklich meiſtens ge⸗ horchte.
Der Zug ſetzte ſich langſam in Bewegung. Voraus gingen bewaffnete Männer und 8— 10 Tambours, hin⸗ tennach eine Compagnie Freiwilliger der Baſtille. Alles was ſich blicken ließ, mußte ſich gern oder ungern dem Zuge anſchließen. Vornehme Damen in ſeidenen Schu⸗ hen, welche jedenfalls nur auf Decken hatten treten wol⸗ len, mußten aus ihren Wagen ſteigen und im Kothe wa⸗ ten gleich den ſchmuzigſten Fiſchweibern, ja die meiſten derſelben mußten die ganze Expedition mitmachen, wenn ſie nicht gemißhandelt ſein wollten.
Schon ſeit ein paar Stunden ertönten der General⸗ marſch und die Sturmglocken. Die ganze Stadt war in Bewegung. Die Bürger begaben ſich in ihre Verſamm⸗ lungen, die Nationalgardiſten auf ihre Waffenplätze, die, meiſten Compagnien marſchirten nach dem Gréve⸗Platze und wurden da mit dem lebhafteſten Beifallsgeſchrei be⸗ grüßt.
„Ah, ſchweigt doch,“ rufen die Gardiſten den unbe⸗


