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hin zu führen wo allein unſre Wünſche erfüllt werden können, nach Verſailles!...“
„Nach Verſailles! Nach Verſailles!“ ſchrie der ganze Haufe der Weiber. Als es wieder etwas ruh fuhr der junge rothwangige Redner fort:
„Ich handle in ſeinem Sinne, wenn ich proclamire: Die elyſäiſchen Felder ſeien vorläufig unſer Hauptquar⸗ tier! Detachements der patriotiſchen Frauen werden ſich in die verſchiedenen Stadtviertel zerſtreuen, um ihre gu⸗ ten Freundinnen zu holen... Die Unbewaffneten wird Maillard nach dem Arſenal führen...“
„Nach dem Arſenal! Nach dem Arſenal!“ ſchrien tauſend Stimmen zugleich.
iger wurde,
„Nun, meine Freundinnen,“ fuhr der Redner mit ſei⸗ ner feinen Stimme fort,„ich werde jetzt mit einem Tam⸗ bour die Straßen durchziehen, um Streiterinnen ſammeln zu helfen. Thut desgleichen!... Das räth Euch Théroigne de Méricourt!“ ſetzte dieſe hinzu(denn ſie war es ſelbſt) und ſchwang den blanken Säbel über dem ſchönen Haupte mit einer Behendigkeit, als wollte ſte die Regentropfen abhalten ſte zu treffen.
Nun zog ein großer Theil der Weiber nach den Champs Elyſées, während andre ſich durch die Stadt arbeiteten und bald 7— 8000 Köpfe ſtark zurückkehrten.
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