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Hierauf ſtrömte der ganze Haufe nach der angegebenen Richtung, konnte aber nicht mit der Oeffnung der Thüren zu Stande kommen. Da ſtürmte eine Menge Bewaffnete aus dem Volke herein, behandelte das Stadthaus wie eine eroberte Feſtung, erbrach mit Beilen, Piken, Häm⸗ mern und Hebeln alle Thüren, nahm 7— 800 Flinten und Kanonen. Andre Haufen drangen in's Maß⸗ und Gewichts⸗Cabinet und raubten trotz allen Mahnungen der Bürger einen von den drei dort befindlichen Geldſäcken. Noch andre wollen dem muthigen Abbé Lefébre ein Pulverfaß entreißen; da er es vertheidigt, ſchlingt man ihm einen Strick um den Hals und zieht ihn an einem Balken empor. Sein Leben war dahin, Frau den Strick noch zur rechten Zeit abgeſchnitten hätte. Endlich ſtürmten einige Haufen nach den Archiven, um
ſie in Brand zu ſtecken. Einer von den Helden der Ba⸗ ſtille ſtellt ſich ihnen entgegen(es war Stanislas Maillard) und wird beinahe ein Opfer ſeiner Ord⸗ nungsliebe. Er war nämlich am frühen Morgen abge⸗ ſchickt worden, um der Commun eine Vorſtellung von den Freiwilligen der Baſtille zu machen; da aber indeſſen die Vorſtadt St. Antoine ſo lebendig geworden war, ſo ſuchte er auf Herrn Gouvion's Antrieb zur Unter⸗ drückung des Aufſtandes beizutragen. So kam es, daß
wenn nicht eine


