Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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um 7 Unzen zu leicht gebacken hatte. Ein Thürſteher meldete der Menge, ſie möchte ſich nur gedulden, bis der ſtrafbare Bäͤcker vernommen wäre. Aber dieſe ſchrie nun einſtimmig, der„Volksmörder“ ſolle augenblicklich hinge⸗ richtet werden. Der Laternenpfahl wurde herabgelaſſen und es fehlte nur noch an dem Bäcker! Dieſer wurde indeſſen durch eine geheime Thür hinausgelaſſen und das Militär der Diſtricte ſchleunigſt zuſammengerufen. Während dies vorging, hatte die berittene Wache des Stadthauſes die Weiber zurückzudrängen geſucht. Wirk⸗ lich hatten ſich dieſe bis an die Straße du Mouton trei⸗ ben laſſen und man ſuchte nun die Thüren des Rath⸗ hauſes einzuſchlagen. Jetzt ſtellt ſich ein Bataillon Fuß⸗ volk vor das Stadthaus und hält die anſtürmenden Weiber in Reſpect. Aber das Pflaſter wurde aufgeriſſen und die Wache mit einer ſolchen Wuth bombardirt, daß ſie ſich zurückzog, um nicht Leute zu tödten, die der Hunger zu ſolchen Exceſſen antrieb. Die Thuüren wurden einge⸗ ſchlagen; bald waren alle Saͤle mit Weibern erfüllt. Welch ein ſeltſamer Anblick! Hier ſchreit eine Frau nach Brod, dort ſpricht eine andre vertraulich mit den Communalbeamten; hier fallen heftige Stöße, dort ſieht man zärtliche Umarmungen! Wo die Wachpoſten Strenge gebrauchen wollen, da bitten die Frauen für ihre ſchwa⸗