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Am 5. October bei Tagesanbruch ruhig in der Stadt, Amaz
war noch alles da kommt ein junges Mädchen in onenkleidung zu irgend einem Wachhauſe, ergreift eine Trommel und gewinnt einen Tambour, der mit ihr geht. Nach den erſten Trommelwirbeln verſammelt ſich ein Haufe von Weibern und zieht mit dem ſchönen Mädchen(der jugendlichen Théroigne de Möricourt, welche ſeit einiger Zeit von Orleans zurückgekehrt war, wo ſie in der That Ruhe geſtiftet hatte), nach dem Stadt⸗ hauſe. Zu gleicher Zeit kommt eine Maſſe von Weibern durch die Porte St. Antoine, zieht durch die Straßen,
erbricht ſtets wachſend die Häuſer, wälzt ſich nach dem
Gréve⸗Platze und ruft ohne Unterlaß:„Brod! Brod!“ Théroigne iſt in Begleitung der Charlotte Vanner. gleichfalls auf dem Platze angekommen und ruft mit lau⸗ ter Stimme:„Die Communrepräſentanten ſollen hören! Wir wollen nicht, daß uns die hintergehen!“
uns Vaterlandsfeinde Der hinter ihr ſtehende Haufe der auf⸗
geregten und hungrigen Weiber ſchreit überlaut:„Brod! Brod!“
Die Communrepraͤſentanten hatten unter dieſen be⸗
denklichen Umſtänden nicht gewagt ſich zu trennen und
waren früh um 7 Uhr noch verſammelt.
Sie unterhan⸗ delten eb
en mit einem Bäcker, der ein Brod für 2 Livres


