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iſt durch eine Frau und eine Cocarde in's Verderben ge⸗ rathen! Dieſes Beiſpiel lehrt uns, daß das Aufſtecken antipatriotiſcher Cocarden nichts als reine Inſurrection iſt! — Wer unſer Leben gefährdet, den können wir geſetz⸗ mäßig tödten. Wer die ſchwarze Cocarde aufſteckt, ge⸗ fährdet das Leben jedes einzelnen Bürgers und das der ganzen Nation. Wir haben alſo ein Recht, alle die, an deren Hut wir die ſchwarze Cocarde ſehen, an den erſten beſten Laternenpfahl zu hängen!“
Gleich nachdem ein Mann des Volks dieſe Worte zur aufgeregten und verhungerten Menge geſprochen hatte, brachte ein Volkshaufen einen jungen Menſchen mit ſchwarzer Cocarde nach dem Wachthauſe St. Germain »'Aurerrois(dem Louvre gegenüber) und wollte ihn la⸗ terniſtren. Nur die Klugheit und Kaltblütigkeit des Com⸗ mandanten einer Patrouille rettete ihn vor der Volks⸗ wuth. Nachdem die Dreihundert auf dem Stadthauſe bekannt gemacht hatten, daß nur die dreifarbige Cocarde als Zeichen der Brüderſchaft und als die, welche der 6. König ſelbſt angenommen, getragen werden dürfe, be⸗ wegten ſich die unruhigen Bürger nur noch ein Weilchen murrend durch die Straßen und gingen dann in ihre
Wohnungen, um— am naͤchſten Tage energiſcher auf⸗ zutreten.


