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rigſten,„wenn wir der Entführung des Königs zuvor⸗ kommen wollen! Wäre es aber auch zu ſpät, ſo könnten wir ihn doch vielleicht den Krallen ſeiner Entführer ent⸗ reißen!— Warum reſidirt er denn überhaupt nicht in der Hauptſtadt? Dieſe entbehrt ſeit einem Jahrhundert das Glück den erſten Staatsbeamten in ihren Mauern zu ſehen. Und doch würde er hier von der Liebe ſeines Volks umgeben ſein, die Arme aller Bürger würden ſich zu ſeiner Vertheidigung bewaffnen! Aber wir dürfen nicht warten, bis der Hunger unſre Arme entnervt und das Blut in unſern Adern vertrocknet hat, wenn wir den Verſchwornen die Spitze bieten wollen!*) Man giebt uns ſeit langer Zeit ſchwarzes übelriechendes Brod von widrigem Geſchmack; will man uns nicht untüchtig machen dem Verſailler Complotte zu widerſtehen?— Haben wir nicht noch geſtern auf den elyſäiſchen Feldern eine Abtheilung der Nationalgarde mit ſchwarzen Cocar⸗ den geſehen? Aber die patriotiſche Partei in Holland
*.) Paris lift damals allerdings M bensbedürfniſſen. Anfangs waren die Wege durch Truppen ver⸗ ſperrt und es konnte kein Getreide eingeführt werden. Den Bri⸗ gands war in der Verwirrung nicht recht beizukommen. Dann fehlte es wieder am Mahlen. Die Mühlen von Corbeil konnten auch den Bedarf nicht liefern. An den Bäckerläden waren von früh bis Abends blutige Kämpfe an der Tagesordnung.
angel an den erſten Le⸗


