Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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Gewalt und ihre mitſchuldigen Behörden, die ſich legitim zu nennen wagen, geben vor, uns zu ſchützen, und wollen uns Ketten ſchmieden helfen?

Die Gefahr war groß. Man trug ſich ſchon ſeit vierzehn Tagen mit Gerüchten, daß die Nationalverſamm⸗ lung aufgelöſ't, Paris von den fremden Truppen blockirt und das alte Regiment mit allen ſeinen Mißbräuchen wieder hergeſtellt werden ſollte. Die Exiſtenz einer ariſto⸗ kratiſchen Ligue war in den Augen der Pariſer über allen Zweifel erhaben. Als Vortrab der Feinde galt das Re⸗ giment Flandern, welches in Verſailles geheimnißvoll ein⸗ gezogen war und den König nebſt der Nationalgarde ein⸗ genommen hatte; dazu kam die allerdings gegründete Nachricht, daß den neu eingerückten Gardes du Corps die alten nicht Platz gemacht ſondern ihre Caſernen noch immer inne hätten. Die am 1. October mit entblößten Säbeln ausgebrachten Geſundheiten erſchienen nicht als Ausdruck der Liebe für den Monarchen, ſondern vielmehr als eine raſende Auflehnung gegen die Freunde der Frei⸗ heit, weil man ſonſt doch auch die Nation, würde haben leben laſſen. Nun erſt die Beſeitigung und Beſchimpfung der Nationalcocarde und das Erſcheinen des Königs bei dieſen volksfeindlichen Orgien!

Es iſt kein Augenblick zu verlieren, ſagten die Eif⸗