Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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Wie lange, ſagte man,ſollen wir denn das Spiel⸗ zeug der im Finſtern ſchleichenden Politik des Cabinets ſein? Wie lange ſollen uns die Catilina's des Oeil⸗de⸗ boeuf verhöhnen? Wo ſollen ihre Meineide und ihre Complotte ein Ende haben? Sollen wir denn immer und ewig die Reprärentanten der Nation dem Bajonett und dem Dolche ausgeſetzt laſſen? Sollen wir denn ſtets den guten Fürſten, den wir wie unſern Vater lieben, den Aufrührern preisgegeben ſehen, welchen der Thron und die Monarchie nichts gelten, wenn es darauf ankommt, daß ſie ihre Unterdrückung fortſetzen und ihre Rache be⸗ friedigen können? Machen wir uns auf den Weg, eilen wir nach Verſailles, entreißen wir den mit Orden geſchmückten Banditen den König und die Nationalver⸗ ſammlung, umgeben wir dieſe Mächte mit dem muthigen und treuen Volke, das entſchloſſen iſt, für die Freiheit, das Geſetz und den König zu ſtegen oder zu ſterben!

So rief man zu Paris in den Gärten, auf den Stra⸗ ßen, Brücken, Quais und öffentlichen Plätzen. Zahlreiche Patrouillen durchzogen die Stadt und ſuchten die Zu⸗ ſammenrottungen zu zerſtreuen. Vergebens. Die National⸗ garde ſelbſt lief Gefahr geſteinigt zu werden.Wie? rief man,30,000 Bewaffnete wollen 800,000 Unbe⸗ waffnete in ihrem patriotiſchen Eifer aufhalten? Dieſe

der die