Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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an dieſem Schauſpiele theilnehmen zu laſſen; es würde ihm eine große Freude machen.

Marie Antoinette ließ den Kopf ſinken, als wollte ſie ſagen:Die älteren beſſern Zeiten ſind wohl für immer dahin! Sie antwortete nicht. Da fuhr die Palaſtdame fort:

Ach, wenn ich doch Engelszungen hätte, um Ihre Majeſtät überreden zu können, daß Sie ſelbſt an der Feſtlichkeit theilnähmen, um Ihren Kummer zu zerſtreuen; denn das edle Haupt meiner Königin ſcheint ſorgenſchwer zu ſein.

Es entſtand nochmals eine Pauſe, welche allen An⸗ weſenden höchſt drückend ſein mußte. Da vereinigten die beiden Kammerfrauen ihre Bitten mit denen der Palaſt⸗ dame, und die Königin ſchien zu ſchwanken. Sie erhob ſich dann plotzlich, ſchritt einige Male im Zimmer auf und ab, blieb endlich vor ihren Damen ſtehen und ſagte:

Können Sie aufrichtig ſein?

Ihre Majeſtät, o Ihre Majeſtät! riefen die Damen wie aus einem Munde.

Wohlan, ſo ſagen Sie mir, was läßt ſich hoffen von dieſen... 2

Dieſe Frage ward von der Ankunft des Königs un⸗ terbrochen. Er hatte die Jagdkleider noch nicht abgelegt