Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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igen

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zurichten, daß nämlich der Ceremonienmeiſter im Vor⸗ zimmer harrt, um Ihnen ſeine Aufwartung zu machen.“

„Er ſoll kommen, und ſogleich!“ ſagte die Königin,

welche viel zu geiſtreich war, um nicht einen Hofmann dieſes Schlages zu verachten.

Der Graf Hou chard entfernte ſich und gleich hinter ihm trat der Ceremonienmeiſter mit den Worten ein:

„Heil Ihrer Majeſtät der Königin!“

„Welche Nachricht haben Sie mir mitzutheilen?“

„Das Feſt, welches die Gardes du Corps dem Regi⸗ ment Flandern im Hercules⸗Salon geben, iſt überaus glänzend. Die vier Geſundheiten, welche über Tafel aus⸗ gebracht wurden, galten dem König und der Königin, dem Dauphin und der ganzen königlichen Familie. Ei⸗ ner von den anweſenden Officieren der Nationalgarde ſchlug auch einen Toaſt auf die Nation vor, aber dieſer wurde von einigen Gardes du Corps und, wenn ich es ſagen darf, von mir verhindert...“

Jetzt trat eine Palaſtdame ein, welche von der Köni⸗ gin auf Kundſchaft ausgeſchickt hworden war, und ließ ſich ſo vernehmen:

„Die Fröhlichkeit im Herculesſalon hat den höchſten Gipfel erreicht; ſie iſt ein Nachklang aus ältern, beſſeren

Zeiten. Ich beſchwöre Ihre Majeſtät den Herrn Dauphin