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„Ich kenne ihn nicht perſönlich, und das Gerücht... es iſt widerſprechend.“
„Wenn es Ihre Majeſtät gnädigſt erlauben wollen,“ nahm hier die andre Hofdame das Wort,„ſo gebe ich Ihnen eine Auskunft über den Abgeordneten von Nismes, wie ich ſie ſelbſt von meinem Oheim erhalten habe.“
„Nun?“ ſagte die Königin.
„Rabaud St. Etienne ſteht in Verbindung mit Mirabeau...“
„Schweigen Sie!... Ich will nichts mehr hören...“
„Wenn ich hätte ahnen können, daß ich durch meinen Bericht Ihrer Majeſtät unangenehm würde... ich bitte tauſendmal...“
„Beruhigen Sie ſich, gute Dulongz fahren Sie in Ihrem Berichte fort... Der Mann hat alſo üble Ver⸗ bindungen...“
„Auch mit Robespierre iſt er bekannt; wenigſtens
hat ihm dieſer eine Beſchreibung des Hofhalts Ihrer kö⸗ niglichen Majeſtät mittheilen wollen, die der getreue Cot⸗ tin hat auffangen laſſen...“
„Man wird wiſſen wollen, ob mir die Münze noch einen Teller uͤbrig gelaſſen hat,“ ſagte die Königin, die Unterlippe verächtlich emporwerfend;„ſprechen Sie weiter.“
„Und außerdem ſchreibt man dem Deputirten einen


