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mich beunruhigte nur einen Augenblick das Schickſal meiner Landsleute, von denen einer noch dieſen Abend umgekommen iſt...“
„Die Franzoſen ſind doch hoffentlich auch Ihre Lands⸗ leute,“ ſagte Théroigne lächelnd;„und wenn Sie hier blieben, glaubten Sie denn ihr Schickſal lenken zu kön⸗ nen? Auch wird unſre Reiſe nur wenige Tage in An— ſpruch nehmen... Haben Sie aber einen andern Grund...“
„Ich werde Sie begleiten, meine Beſchützerin,“ ſagte Charlotte gefaßt.
Théroigne de Méricourt merkte daß ihr Char⸗ lotte Vanner etwas verhehlte, indem dieſe ihre Ver⸗ legenheit nicht ganz verbergen konnte. Aber zu ſtolz wei⸗ ter in ſie zu dringen, begnügte ſie ſich hinzuzuſetzen:
„Morgen früh um 5 Uhr.“
Nach dieſen Worten grüßte ſie mit der Hand und ging in ein Nebenzimmer, um ſich auskleiden zu laſſen.
Charlotte blieb noch ein Weilchen tieffinnig ſitzen und begab ſich dann gleichfalls zur Ruhe.
Die Nacht verſtrich ohne bemerkenswerthes Ereigniß. Am andern Morgen fuhren Théroigne de Mori⸗ court und Charlotte Vanner zum Thore hinaus, um ſich nach Orleans zu begeben.
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