Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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der Unruhe, in welcher man ſich wenigſtens nicht bequem fühlt, wenn wan etwa die häusliche Bequemlichkeit einem bewegten Leben vorzieht. Allen Reſpect vor Ihrem Muth, meine Beſte, den Sie hinlänglich bewieſen haben, aber ich denke daß Sie ſich heute nicht ohne manchen kleinen Schrei an meiner Seite durch die Straßen bewegt hätten. Ich wollte mich durch die Straße St. Honoré nach dem Garten der Tuilerien begeben, weil dort Camille Des⸗ moulins auf meinen Antrieb die Rede wiederholen wollte, die er kurz zuvor im Palais⸗Rohal gehalten hatte. Ich mußte aber meine Luſt, mich durch dieſe unſre volk reiche Straße zu drängen ſtatt durch die Hintergebäude zu gehen, dadurch büßen, daß ich den lieblichen Volks⸗ redner gar nicht zu hören bekam...

Was begegnete Ihnen?

Es begegnete mir ein Wagen nach dem andern, ich kam aus einem Gedränge in's andre. Sie werden be⸗ merken, daß ich eine andre Montur anhabe; ich mußte die meinige ablegen, weil ſie ganz unſcheinbar geworden war. Ich war eben an einen Bilderladen gedrängt worden und begann einige Caricaturen zu betrachten, die der Verkäufer mit den gewöhnlichen Worten ausrief: Zehn Sous das Stück! Da ſchüttete mir ein Waſſer⸗ träger die Hälfte ſeines Eimers in die Stiefeln und gab