Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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männliches Weſen, zu der ſte nur durch den

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von den Greuelſcenen in den Provinzen, das Hinſchlach⸗ ten koͤniglicher Beamten und noch mehr der ſogenannten Ariſtokraten in kleinen Stadten und auf dem Lande mag ſo manchen Privilegirten zur Nachgiebigkeit geſtimmt haben. Sie ſehen alſo, daß ich meiner Beredtſamkeit nur einen kleinen Theil des Ruhmes beimeſſe, womit ſich Frankreich zu bedecken im Begriff iſt. O, man wird ein Te Deum ſingen, Denkmünzen prägen und dem König den Namen eines Wiederherſtellers der franzöſiſchen Freiheit beilegen. Ja, beſte Charlotte, bald werden wir auf dem Boden der Freiheit wandeln!

Ach, das arme Kind war durchaus nicht aufgelegt in Théorigne's Hymnenton einzuſtimmen. Ihr ſtets ver⸗ gebliches Bemühen mit Bernard zuſammenzukommen, das häßliche Abenteuer dieſes Abends an der Barriére d'Enfer, das böſe Schickſal des armen Borel, die ewige Ungewißheit und die ſteten Gefahren, ſelbſt Théorigne's Drang der Umſtände gekommen war, alles das bewegte und beklemmte ſte. Weit entfernt daher das Entzücken ihrer enthuſias⸗ mirten Freundin zu theilen, ſagte ſie ganz einfach:

Und mit der Freiheit iſt dann wohl auch die Ruhe erkämpft.

Das kann nicht fehlen. Jetzt iſt freilich eine Zeit

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